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Aktuelles

 

Schutz vor WannaCry Verschlüsselungstrojaner

Seit weltweite Attacken von Verschlüsselungstrojanern wie WannaCry gegen Windowsrechner publik werden, stellt sich die Frage nach praktikablen Schutzvorkehrungen. Hier sind diese technischen und organisatorischen Vorkehrungen besonders aber nicht abschließend zu empfehlen:

1. Automatisches und regelmäßiges Einspielen aller Windows Updates

2. Verwendung eines namhaften Virenscanners mit automatischer und täglicher Aktualisierung der Signaturen

3. Regelmäßige Durchführung einer Datensicherung auf ein externes Medium (z. Bsp. USB-Festplatte), welches nur während des Sicherunglaufes mit dem Computer verbunden ist

4. Abschaltung des veralteten und unsicheren SMB 1.0 Protokolls. Zur Erläuterung siehe hier.

Upgrade auf Windows 10

Seit dem 29. Juli 2015 ist Windows 10 offiziell verfügbar und die Fachpresse informiert das geneigte Publikum gerne und ausführlich über die Umstiegsmodalitäten. Dem möchte ich hier einen Aspekt hinzufügen, der nach meiner Erfahrung etwas zu kurz kommt:

Microsoft hat über Windows Update schon viele Monate vor dem offiziellen Release Datum begonnen, die Anwender von Windows 7 und 8.x auf die kostenlose Upgrade Möglichkeit hinzuweisen. Damit dies möglich wird, muss zum Einen ein gültiger Produktschlüssel für Windows 7 oder 8.x vorliegen und zum Anderen müssen die Hardware Voraussetzungen erfüllt sein. Dazu gehören auch ein geeigneter Prozessor und mindestens 20 GB freier Speicherplatz auf Laufwerk C:. Dann ist ein Umstieg inklusiver aller installierten Anwendungen und Daten möglich und funktioniert meistens auch recht gut.

Neben dem Tipp, vor dem Upgrade den Virenscanner abzuschalten, empfehle ich vorab diese Massnahmen durchzuführen. Das Ergebnis wird Sie für die zusätzliche Mühe mit einer meist problemlosen Migration belohnen:

  • Stellen sie sicher, dass der Hersteller Ihres Computers diesen für Windows 10 freigegeben hat. Prüfen sie ersatzweise vor dem Upgrade, ob Sie für alle von Treibern unterstützten Hardwarekomponenten für Windows 10 geeignete Treiber bekommen. Meistens können die vorhandenen Treiber weiterverwendet werden. Gerade bei Notebooks gibt es aber Ausnahmen. Besuchen Sie hierzu für dieses Produkt die Support Website des Herstellers.
  • Deinstallieren Sie vor dem Upgrade den Virenscanner und alle Programme, die Sie nicht mehr benötigen, die nicht fehlerfrei laufen oder nach dem Upgrade sowieso in einer Windows 10 kompatiblen Version neu installiert werden müssen
  • Führen Sie eine vollständige Datenträgerbereinigung (Cleanmgr.exe mit allen Optionen und inkl. "Systemdateien bereinigen") durch
  • Löschen Sie alle temporären Dateien; z. Bsp. mit dem Ccleaner

Je sauberer und schlanker die bestehende Windows Version ist, umso größer ist die Chance auf einen problemlosen Umstieg und Betrieb von Windows 10. Installieren Sie nach dem Upgrade wieder den Virenscanner und prüfen Sie im Gerätemanager, ob alle Gerätetreiber fehlerfrei geladen wurden.

Prüfen Sie Ihr System innerhalb von 30 Tagen nach dem Upgrade auf Fehlerfreiheit. Sollten insbesondere hardwarebezogene Fehler nicht lösbar sein, können Sie in dieser Frist das alte Betriebssystem wiederherstellen. Probleme beim Upgrade eines vorher funktionsfähigen Systems fallen nicht unter eine evtl. bestehende Gewährleistung.

Sicherheitslücke bei AVM Fritz!Box Routern schließen

Ende Januar 2014 wurde bekannt, dass es bei den Internetzugangsroutern der Firma AVM eine Sicherheitslücke gibt, die es Dritten erlaubt, die Router neu zu konfigurieren und z. Bsp. für kostenpflichte Telefonverbindungen zu missbrauchen. Hierzu reicht der Besuch einer mit Schadcode präparierten Webseite aus, um den Hackern Tür und Tor zu öffnen. AVM hat die Lücke sehr schnell geschlossen und bietet für alle betroffenen Modelle Updates und eine Anleitung an. Siehe: AVM Sicherheitshinweis

Wenn bei Ihnen eine Fritz!Box im Einsatz ist, aktualisieren Sie die Firmware so schnell es geht, denn innerhalb weniger Minuten können bereits vierstellige Schadenssummen entstehen. Ändern Sie ebenfalls alle in der Fritz!Box gespeicherten Passwörter. Prüfen Sie die Sicherheit Ihres Routers hier: Sicherheitscheck des Heise Verlags

Siehe den Heise Artikel: Jetzt VoIP Passwort ändern - Kriminelle nutzen erbeutete Fritzbox Daten aus

Ebenfalls betroffen sind die von AVM gebauten aber von der Telekom vermarkteten Modelle W 503V (Typ A), W 721V, W 920V  und W 722V (Typ A). Die passenden Firmware Updates stellt die Telekom zur Verfügung.

Windows PC oder Notebook beschleunigen

Mit Windows betriebene Rechner werden im Laufe der Zeit immer langsamer, was eine Reihe von – meist behebbaren – Ursachen hat. Tatsächlich benötigt ein Windows Rechner eine Grundwartung, deren Umfang und Häufigkeit von der Art der Nutzung und der Zahl der installierten und ausgeführten Programme abhängt. Einen weiteren Einfluss auf die Arbeitsgeschwindigkeit haben die Konfiguration der Festplatten Partitionen und das Vorhandensein von SSD und/oder HDD Festplatten.

Für eine Verbesserung der Arbeitsgeschwindigkeit empfiehlt sich folgende Vorgehensweise:

Alle Systemtreiber auf Aktualität prüfen und ggf. erneuern.

Auf der Kommandozeile (CMD.EXE) das Hilfsprogramm Cleanmgr.exe laufen lassen und alle zu bereinigenden Dateiarten anwählen. Die Funktionalität von Cleanmgr.exe wurde von Microsoft erweitert, so dass jetzt auch nicht mehr benötigte Windows Update Sicherungen entfernt werden können (ab Windows 7). Bei derzeit bereits ca. 300 Updates für Windows 7 SP1 lassen sich so 500 MB - 1 GB freigeben.

Dieser Vorgang lässt sich für die wiederholte Nutzung automatisieren.

  1. Aufruf von: cleanmgr.exe /sageset: n
    n steht für eine beliebige Zahl zwischen 1 und 65535.
    Unter der Nummer n wird in der Registry ein benutzereigenes CleanUp Profil erzeugt. Die eigentliche Bereinigung erfolgt erst im nächsten Schritt. Markieren Sie alle zu bereinigenden Elemente mit einem Häkchen.
  2. Zur Verwendung der unter (1) gespeicherten Cleanup Optionen rufen Sie
    Cleanmgr.exe /sagerun:n auf. Dieser 2. Schritt kann bei späterem Bedarf manuell wiederholt oder über den Aufgabenplaner automatisiert werden.

CCleaner herunterladen und installieren. Dann unter Cleaner erst die Analyse starten und danach auf CCleaner Starten klicken.  Unter Einstellungen kann dieser Vorgang automatisiert werden.

Regelmäßiges Defrag der HDD Festplatten  (nicht für SSD!)

Werden mit diesen Maßnahmen noch keine zufriedenstellenden Ergebnisse erzielt, sollte als nächstes die Auslastung von Hauptspeicher und CPU geprüft werden. Vielleicht reicht ja die Hardware für die Vielzahl der ausgeführten Programme nicht mehr aus.

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